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Portfolio - was kommt rein?

Portfolios können die typische Mappenform haben, aber auch digital eingereicht werden.
Portfolios können die typische Mappenform haben, aber auch digital eingereicht werden.
Das Erstellen und Einreichen eines Portfolios ist Standard in der Kunst- und Designwelt, aber auch im Bildungsbereich. Doch was kommt rein in die Objektmappe?

Die Definition des Begriffs Portfolio

  • Grundsätzlich bezeichnet das Wort Portfolio eine Sammlung von Objekten, die meist in einer übersichtlichen Form wie einer Mappe zusammengetragen werden.
  • Was ebenfalls als Portfolio bezeichnet wird, allerdings nur im sehr übertragenen Sinne diese Objektmappe ist, ist die Sammlung von Produkten und Dienstleistungen, die Marketing-Firmen und Vertriebe anbieten. In diesem Fall spricht man auch von einem Marken- bzw. Produktportfolio.
  • Portfolios im Kreativ- und Bildungsbereich sind zum einen Arbeitsnachweise und zum anderen Möglichkeiten für die Bewerbung und Vermarktung der eigenen Person. Seit der Renaissance ist diese Praxis vor allem unter bildenden Künstlern üblich, die damit ihre Eignung für Kunststudien oder profitablen Bauaufträge nachweisen wollten.

Das kommt rein in die Mappe

  • Ein Portfolio enthält eine repräsentative Übersicht über Ihre beste Arbeiten. Dabei ist es wichtig, dem Empfänger keine beliebige Ansammlung von Projektproben zuzumuten, sondern eine klare Linie und möglicherweise sogar eine Entwicklung in Ihrer Arbeit erkennen zu lassen. Was rein kommt, sollte das Beste sein, was Sie zu bieten haben.
  • Versuchen Sie bei der Erstellung des Portfolios daran zu denken, dass es sich prinzipiell um eine kreative Visitenkarte handelt, die für Sie sprechen soll, ohne dass Sie dazu etwas erläutern müssen. Dementsprechend können Sie neben Arbeitsproben auch Leistungsnachweise wie Zertifikate und andere Zusatzqualifikationen beilegen; das ist vor allem bei Bildungsportfolios übliche Praxis.
  • Sparen Sie Schwächen in jedem Fall aus, selbst wenn Sie so ehrlich sein sollten, dass Sie diese als Teil ihrer Entwicklung begreifen. Portfolios sind weiter als Selbstbewerbung, in die Ihre Kompetenzen rein gehören, nicht Ihre Defizite. Haben Sie keine Scheu davor, sich so kompetent und gut wie möglich aussehen zu lassen.
  • Neben der typischen Mappe sind andere gängige Formen für Portfolios analoge oder digitale Datenträger und auch - je nach Ausrichtung - Seiten im Internet. Prinzipiell handelt es sich auch bei den Sedcards von Models und Schauspielern ebenso um Portfolios wie bei Showreels im Film- und Animationsbereich.
  • Was alle Richtungen gemeinsam haben, ist eines: Was ins Portfolio rein kommt, ist entscheidend für die Zukunft. Je beeindruckender es also aussieht, desto besser.
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