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Eingetrocknete Farbe flüssig machen

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Eingetrocknete Farbe lässt sich mit Wasser wieder flüssig machen.
Eingetrocknete Farbe lässt sich mit Wasser wieder flüssig machen.
Farbdosen, die nicht richtig verschlossen sind, trocknen leicht aus. Oft lässt sich eingetrocknete Farbe jedoch wieder flüssig machen.

Eingetrocknete Farbe - kein Grund zum Entsorgen

Oft bleibt zwischen Deckel und Dose unbeabsichtigt ein kleiner Spalt offen. Wenn Sie die Farbe später wieder benutzen wollen, ist diese zum Teil oder auch vollkommen eingetrocknet. Aber beides ist kein Grund, die Farbe zu entsorgen. Mit der richtigen Vorgehensweise können Sie die Farbe weiter verwenden.

Das Vorgehen zum Verflüssigen der Farbe hängt davon ab, ob die Farbe wasserlöslich ist oder nicht. Je nach Art fügen Sie Wasser oder Verdünner zu, um die eingetrocknete Masse erneut für einen Anstrich zu gebrauchen.

Wasserlösliche Farbe verflüssigen

Bei wasserlöslicher Farbe brauchen Sie zum Verflüssigen lediglich Wasser und einen Holzstab zum Umrühren.

1. Zugabe von Wasser. Farben auf Wasserbasis wie Acrylfarben lassen sich leicht wieder in eine streichbare Form bringen. Hierzu reicht die Zugabe von etwas Leitungswasser aus. Geben Sie aber immer nur eine kleine Menge Wasser in den Farbeimer.

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© Melanie Schnurr

2. Durchrühren der Farbe. Damit sich das Wasser mit der Farbe gut vermischt, ist es wichtig, beides gut zu vermengen. Dazu eignet sich ein Stab oder ein Holzstück.

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© Melanie Schnurr

3. Prüfen der Farbkonsistenz. Prüfen Sie, ob sich noch Klümpchen in der Farbmasse befinden. Dazu tauchen Sie den Holzstab in den Eimer. Ziehen Sie den Stab heraus und lassen die Farbe abtropfen, um die Konsistenz zu erkennen. Haben sich noch nicht alle Klümpchen aufgelöst, geben Sie erneut Wasser in den Farbeimer und rühren alles gut durch. 

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© Melanie Schnurr

4. Vorgang mehrmals wiederholen. Wiederholen Sie den Vorgang so oft, bis die Farbmasse wieder zum Streichen verwendet werden kann.

Eingetrocknete Farbreste mit Terpentinersatz flüssig machen

Um nicht wasserlösliche, eingetrocknete Farben wieder flüssig zu machen, eignen sich Verdünner wie Terpentinersatz. Dieser ist in Baumärkten erhältlich und wird genauso wie Wasser bei wasserlöslichen Farben eingerührt. 

Bleiben Klümpchen nach der Zugabe von Terpentin zurück, empfiehlt sich das Sieben der Farbe. Bei großflächigem Verbrauch sollten Sie neue Ersatzfarben kaufen. Neue Farbe erzielt in der Regel bessere Streichergebnisse als eine bereits geöffnete, ältere. Einen gut funktionierenden Ersatzfarbenservice unterhält zum Beispiel die Firma "SCHIPPER Arts & Crafts". 

Nagellackentferner hingegen eignet sich nicht, um Farbe nach dem Eintrocknen wieder flüssig zu machen. Wie bei Nagellack zerstört der Lackentferner Farbpartikel und ist in Verbindung mit Farbe zum Streichen ungeeignet.

Sie wollen Ihre Malgeräte am nächsten Tag weiterbenutzen? Dann müssen Sie diese nicht unbedingt ausspülen. Verpacken Sie Rollen und Pinsel in kleine Plastiktüten und verschließen diese. So verhindern Sie ein Eintrocknen und können am nächsten Tag das Material erneut verwenden. Viel Freude beim Streichen!

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