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Mit Leinsamen die Verdauung anregen - so geht's

Leinsamen wirken sanft und natürlich verdauungsfördernd.
Leinsamen wirken sanft und natürlich verdauungsfördernd.
Ein gut funktionierendes Verdauungssystem ist wichtig für die Vitalität. Auch ein starkes Immunsystem hängt mit der Gesundheit des Darms zusammen. Doch bei vielen klappt es nicht so richtig mit der Verdauung; die Ursachen sind ballaststoffarme Ernährung, geringe Flüssigkeitszufuhr, fehlende Bewegung, Hektik und Stress. Leinsamen ist ein bewährtes Hausmittel, um die Verdauung wieder in Gang zu bringen.

Was Sie benötigen

  • Leinsamen
  • Milchzucker
  • Dörrobst
  • Bewegung

So regen Sie mit Leinsamen Ihre Verdauung an

  • Leinsamen enthalten in der Schale Stoffe, die mit Wasser aufquellen. Durch diese Volumenzunahme wird der Darm gedehnt und der Stuhlreflex ausgelöst. Ausserdem bildet Leinsamen mit Wasser Schleime, die den Stuhl weich machen. Leinsamen sind also ein natürliches sanftes Abführmittel.
  • Achtung: Wenn Leinsamen geschrotet, gekocht oder gebacken wird, verliert er seine Wirkung.
  • Sie können 2 - 3 Eßlöffel täglich einnehmen, um Ihre Verdauung anzuregen. Sehr wichtig ist, dass Sie viel dazu trinken. Es sollten etwa 1 -2 Liter Wasser oder Kräutertee sein.
  • Verteilen Sie die Leinsamenmenge über den ganzen Tag. Sie können Leinsamen zum Frühstück in Joghurt geben, mittags als Nachtisch (z.B. Kompott mit Leinsamen) essen etc.
  • Auch Milchzucker regt die Darmtätigkeit an. Sie können 10 g täglich zu sich nehmen, z.B. in den Joghurt mit Leinsamen.
  • Ein altes Hausmittel bei Darmträgheit ist Dörrobst. Weichen Sie zwei Dörrpflaumen am Abend ein und geben Sie diese am nächsten Morgen in den Joghurt mit Leinsamen und Milchzucker. Damit haben Sie einen wirksamen Verdauungscocktail.
  • Sorgen Sie für ausreichend Bewegung. Nehmen Sie beispielsweise die Treppe statt den Lift. Ihr Darm wird es Ihnen danken.
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