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Räumliches Sehen testen - so geht's

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Die Augen einer Katze sehen alles.
Die Augen einer Katze sehen alles. © Sara_Hegewald / Pixelio
Wenn es um räumliches Sehen geht, sprechen Experten auch gerne vom 3D-Sehen. Wenn Sie beispielsweise Handwerker sind, wissen Sie, wie wichtig dies ist, denn es hilft Ihnen bei den Feinarbeiten. Und so testen Sie Ihr räumliches Sehvermögen.

Was Sie benötigen

  • Augenarzt
  • Optiker

Wie räumliches Sehen funktioniert

  • Betrachten Sie einen Gegenstand mit jedem Auge und das aus einer anderen Richtung, entstehen zwei unterschiedliche Bilder. Das Gehirn fügt diese beiden Bilder aber zusammen, weil Sie sonst doppelt sehen würden.
  • Theoretisch müssten wir Menschen noch ein drittes Auge haben, das sich zwischen beiden Augen befindet oder auch nur ein Auge, wie ein Zyklop. Damit könnten Sie dann direkt räumlich sehen und das Gehirn muss zwei Bilder nicht zusammenführen.
  • Schauen Sie sich zum Vergleich einmal Babys an, die noch unter zwei Jahre alt sind. Sobald sie eine Röhre oder etwas Ähnliches in der Hand haben, halten sie es erst einmal an die Nasenwurzel. Das ist der Instinkt des Babys. Dieser lässt aber spätestens ab dem dritten oder vierten Lebensjahr nach, sobald es weiß, dass es kein Zyklop ist.
  • Im Grunde ist für alle Menschen ein räumliches Sehen wichtig oder zumindest von Vorteil. Vor allen Dingen Menschen, die im Handwerk tätig sind, wie beispielsweise Schreiner. Sie verrichten teilweise so viele Feinarbeiten, dass sie ohne das 3D-Sehen nicht zurechtkommen würden.
  • Es gibt aber Menschen, die kein räumliches Sehen haben, was jedoch nicht schlimm ist.

So testen Sie Ihren 3D-Bereich in drei Versuchen

  • Zum Testen Ihres Sehvermögens in 3D kneifen Sie ein Auge zu und versuchen Sie, einen Faden durch ein Nadelöhr zu fädeln - allerdings seitlich von einem Auge weg. Das kann schwierig werden, weil oftmals das sogenannte Tiefenempfinden kaum noch vorhanden ist. Viele treffen eher davor oder dahinter.
  • Kaufen Sie sich in einem Fachgeschäft (Bücherei oder auch Kaufhaus) 3D-Bilder. Experten sprechen hier vom sogenannten Langtest. Schauen Sie längere Zeit auf das Bild. Was erkennen Sie? Solche 3D-Bilder funktionieren durch eine entsprechende Beschichtung. Zwei Bilder haben an der Oberfläche zufällige Punktverteilungen. Wenn alle Punkte im gleichen Winkel gegeneinander versetzt sind, empfindet man dies als dreidimensional.
  • Wenn Sie einen weiteren Selbstversuch starten möchten, fixieren Sie einen Gegenstand. Dieser Gegenstand sollte aber sehr nah sein. Beispielsweise ein Bild in einer Ecke. Die Ecke springt sozusagen hin und her. Für die Augen ist die Perspektive unterschiedlich, und das Gehirn errechnet wieder den Tiefeneindruck, um beide Bilder zusammenzufassen (die Ecke und das Bild). So werden Bilder räumlich.

Manchmal muss man beim Testen etwas länger hinschauen, weil das Gehirn für die räumliche Bildzusammenführung etwas länger braucht. Können Sie die 3D-Bilder sehen und wird die Ecke und das Bild zusammengeführt, verfügen Sie über räumliches Sehen. Mit einiger Übung klappt's dann auch mit dem Einfädeln des Fadens seitlich Ihres Auges.

helpster.de Autor:in
Iris Gödecker
Iris GödeckerIris ist in Westfalen geboren und hat lange im Gesundheitswesen gearbeitet. Heute ist sie als freie Autorin und ehrenamtlich in der Trauerhilfe tätig. Somit eine Expertin für die Kategorie Medizin und Familie.
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