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Nachdenkwörter für Rechtschreibübungen nutzen - so geht's

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Rechtschreibung ist nicht immer einfach.
Rechtschreibung ist nicht immer einfach. © Gerd Altmann / Pixelio
Nachdenkwörter dienen in der Grundschule dazu, Kinder auf besondere Wörter aufmerksam zu machen, bei denen eine besondere Rechtschreibung gilt. Solche Nachdenkwörter lassen sich vielfältig für Übungen zur Rechtschreibung nutzen.

Was Sie benötigen

  • etwas Zeit für das Thema

Was sind Nachdenkwörter?

  • Nachdenkwörter werden auch als Mitsprechwörter oder Merkwörter bezeichnet. 
  • Dabei handelt es sich um Wörter, bei denen besondere Regeln zur Rechtschreibung angewendet werden bzw. die bei der Rechtschreibung gerade Schreibanfängern Schwierigkeiten machen könnten.
  • Eine Liste von Nachdenk- bzw. Merkwörtern soll also Ihr Kind anregen, über die Schreibweise dieses speziellen Wortes noch einmal genau nachzudenken bzw. sich die Schreibweise zu merken - eben weil es ein besonderes Wort ist.
  • Viele der Nachdenkwörter sind in Listen zusammengefasst, die einen besonderen Aspekt betrachtet, beispielsweise doppelte Vokale (Boot; aber Mut, obwohl beides lang gesprochen wird) oder lang gesprochenes "i", das nicht (!) als "ie" oder "ih" geschrieben wird (Beispiel: Maschine, Kino).

Nachdenkwörter für Rechtschreibübungen nutzen - so geht's

  1. Allein schon die sprichwörtlichen Begriffe "Nachdenkwörter" oder "Merkwörter" machen darauf aufmerksam, dass es sich bei diesen Wörtern um etwas Besonderes handeln muss.
  2. Egal, ob Sie nun mit Listen arbeiten oder spezielle Wörter in einem kleinen Heftchen als Nachdenkwörter "ablegen" - erst die Übung mit diesen Wörtern macht den Meister.
  3. Nur abschreiben, vielleicht sogar noch 10-mal, das wird jedoch jeden noch so schreibwilligen Schüler langweilen.
  4. Also ist beim Üben mit den Nachdenkwörtern Kreativität angesagt.
  5. Zum Beispiel könnten Sie vier oder fünf der Wörter auswählen und daraus eine kleine Geschichte mit Ihrem Kind oder Ihren Schülern schreiben, die natürlich möglichst skurril oder lustig sein sollte. Und die Nachdenkwörter sollen natürlich möglichst oft darin vorkommen.
  6. Oder Sie fordern Ihr Kind auf, widersinnige Sätze mit je einem dieser Nachdenkwörter zu verfassen. Auch dies fördert die Rechtschreibsicherheit und macht Spaß.
  7. Es lassen sich Rätsel (Buchstaben- bzw. Bilderrätsel zum Beispiel) rund um ein Nachdenkwort gestalten. 
  8. Und einige Anregungen finden Sie auch in diesen Arbeitsblättern oder in dieser Übungsanleitung.
helpster.de Autor:in
Dr. Hannelore Dittmar-Ilgen
Dr. Hannelore Dittmar-IlgenHannelore hat Mathematik, Physik sowie Chemie und Pädagogik studiert und erklärt diese schwierigen Themenfelder schon immer gerne ihren Mitmenschen. Auch über ihre Hobbys schreibt sie leidenschaftlich gerne, das können unsere Leser in den Kategorien Essen & Trinken sowie Handarbeit entdecken. Sie ist eine unserer fleißigsten Autorinnen der ersten Stunde von HELPSTER.
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